Leben der Bienen

Das Leben der Bienen begeistert die Kinder der Bienen-AG

Seit Beginn des Schuljahres besitzt die Schule Schlüsselfeld ein Bienenvolk, das als Ableger durch die Schülerstiftung gekauft worden war. Im Herbst wurden die Bienen mit Zuckerwasser für den Winter vorbereitet und gefüttert. Dann begann die lange Zeit der Ruhe im Bienenstock. Im Winter gehen alle Bienen zu einer Traube im Inneren des Stockes zusammen und wärmen sich gegenseitig. Von ihren Futtervorräten in den Zellen ernähren sie sich. Da die Drohnen im Spätsommer das Bienenvolk verlassen müssen, sind über die kalte Jahreszeit nur Arbeiterinnen und die Königin im Stock.

Mit den ersten Sonnenstrahlen erwacht das Bienenvolk und fliegt bei etwa 8 - 10 Grad zum ersten Mal aus, um sich zu entleeren. Wenn die Weidenkätzchen blühen, sammeln sie den ersten Nektar und die wichtigen Pollen für die Brut, denn jetzt fängt die Königin an Eier zu legen. Je wärmer die Tage werden und je mehr Blüten die Flugbienen finden, desto lebendiger wird das Leben im Bienenkasten.

Die schönste Zeit beginnt, wenn der Löwenzahn auf den Wiesen blüht, die Obstbäume ihre Blüten öffnen und die Rapsfelder gelb erstrahlen. Jetzt brummt es am Loch des Bienenkastens. Die Flugbienen sammeln, die Wächterbienen bewachen den Eingang, die Baubienen im Inneren bauen die Waben mit Wachs aus, die Futterbienen füttern die Larven und Maden mit Honig und Pollen, die jungen Bienen schlüpfen nach 21 Tagen aus den Zellen und die Königin legt Eier, damit das Volk im Sommer seine größte Anzahl an Bienen erreicht. Ein starkes Volk kann zwischen 60 000 und 80 000 Bewohner haben.

Damit es dem Volk auch gut geht, braucht es Pflege. Dazu wurde am Schuljahresanfang die Bienen-AG gegründet, die sich jeden zweiten Donnerstag getroffen hat, um über das Leben der Honigbiene wichtige Informationen zu bekommen. Weiterhin schauten wir uns im Winter immer wieder das Bienenvolk an und warfen auch einen schnellen Blick in das Innenleben des Bienenstocks. Dazu braucht man Ruhe, denn die Bienen dürfen nicht gestört werden. Mit Beginn des Frühjahres wuchs auch die Anzahl der Bienen und schnell war ein Kasten für die Brut zu klein. Deshalb wurde ein weiterer Kasten oben aufgesetzt. Im Juni reichte auch dieser Raum nicht mehr aus. Für den Honig richteten die Kinder zusammen mit AG-Leiter Reinhold Hofmann einen weiteren Kasten her. Dazu mussten sie Löcher bohren, Rähmchen mit Draht bespannen, Waben herrichten und schließlich den Honigraum aufsetzen. Die Kinder staunten, als sie die gewaltige Anzahl an jungen Bienen im Kasten entdeckten, die zwischen den einzelnen Rahmen herumkrochen und ihre Arbeit machten.

Besondere Freude bereitete es ihnen, wenn sie mit dem Finger vom süßen Honig naschen durften. Bald ist es nun soweit, dass die Honigwaben verdeckelt sind und zum ersten Mal die Schleuder in Betrieb genommen wird. Das wird allen sicherlich am besten befallen. Dies soll dann auch den Kindern der Schule demonstriert werden. Auch dürfen die AG-Schüler ihr Wissen unter Beweis stellen, wenn es gilt, die Fragen der Mitschüler zu beantworten.

                                                 



 
 
                    

Arbeitsgemeinschaft Bienen

Im Schuljahr 2017/18 richten wir zum ersten Mal eine Bienen AG an der Schule ein. Im Juli kauften wir uns ein Bienenvolk und freuen uns nun auf die Arbeit.

Teilnehmer: 16 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a,b

Leitung: Reinhold Hofmann


Schwerpunkte der Arbeit im kommenden Schuljahr
 
a) Projekt Streuobstwiese in Kooperation mit der Bienengruppe

    Zeit: Sept. ,Okt.

b) Imkerei


Schwerpunkte:

- Das Bienenvolk und seine Pflege

- Das Bienenvolk und seine Bewohner

- Aufgabe und Bedeutung der Biene im Ökosystem

- Betreuung des Bienenvolkes

- Zusammenarbeit mit Imkerverein

- Präsentation für Schulklassen

- Bau eines Bienenstandes

- Pflanzen von bienenfreundlichen Pflanzen

- Anlegen einer Blumenwiese


Ich freue mich auf die Arbeitsgemeinschaft und denke, dass es den Kindern viel Neues und Interessantes bringen wird.

Reinhold Hofmann

  
Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet,

hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.

Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr,

keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr,

kein Mensch mehr.                                               (Albert Einstein)